Pädagogische Arbeit

Die pädagogische Arbeit im Forellenhof basiert auf einer wertschätzenden und akzeptierenden Grundhaltung gegenüber den zu Betreuenden und deren Herkunftsfamilien. Das Anliegen ist Kinder, Jugendliche und junge Volljährige aus unterschiedlichen Lebenslagen entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen im sozial-emotionalen, im schulisch-beruflichen sowie im lebenspraktischen Bereich zu fördern. Das pädagogische Handeln ist darauf ausgerichtet Entwicklungsmöglichkeiten für die jungen Menschen und deren Familien zu schaffen und ressourcenorientiert die Selbsthilfepotentiale zu mobilisieren und sie zu unterstützen, ihre individuellen Problemlagen zu bewältigen.

Die Einbeziehung der Herkunftsfamilie sowie die Orientierung an den subjektiven Bedarfslagen der jungen Menschen und ihrer Familien sind wichtiger Bestandteil im Erziehungsprozess. Dabei ist es notwendig, die zu Betreuenden mit ihren Belastungen und Problemen, vor allem aber vorhandenen Ressourcen, in ihrem sozialen Kontext zu sehen.

Die pädagogische Arbeit ist in regelmäßigen Abständen zu reflektieren und unter Berücksichtigung sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen dem individuellen Bedarf der zu Betreuenden und ihrer Herkunftsfamilien anzupassen. Dabei spielt die Einbeziehung der Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen sowie der Herkunftsfamilie und deren aktive Beteiligung am Hilfeprozess eine wesentliche Rolle. Auf der Grundlage von Akzeptanz, Respekt und Empathie soll der Forellenhof ein verlässlicher Lebensort für unterschiedliche zeitliche und pädagogisch inhaltliche Perspektiven der zu Betreuenden sein. Professionelle Beziehungsarbeit sowie ein klar strukturierter pädagogischer Gesamtrahmen sollen den Erfolg der pädagogischen Arbeit gewährleisten.